Tischtenniscamp bleibt eine Erfolgsgeschichte!

Bereits zum 9. Mal veranstaltete die Tischtennisabteilung TuS Schnaittenbach ihr Tischtenniscamp für Jugendliche und Erwachsene. Nachdem in den zurückliegenden Corona Jahren die Teilnehmerzahlen stark zurückgegangen waren, konnte man heuer wieder einen deutlichen Anstieg verzeichnen.
Bereits Anfang des Jahres begannen für den Organisator Klaus Baierl die Vorbereitungen fürs Camp. Erste Absprachen mit Trainern und Betreuern standen genauso auf dem Programm, wie die Gestaltung des Einladungs-Flyers. Mit der Werbung über den BTTV für unser Camp wurden auch neue Wege der Information und Werbung beschritten.
Nachdem bereits in der Vergangenheit viele Teilnehmer aus Oberbayern, Franken, Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und sogar aus Bremen angereist waren, wurde in diesem Jahr ein „Allzeitbestwert“ für die längste Anreise aufgestellt. Sportkamerad Markus Meckl (55, Professor an der Uni in Akureyri)reiste vom Norden Islands über nahezu 3500 km nach Schnaittenbach an. Er ist begeisterter Tischtennisspieler und lebt seit 2004 fünfzig Kilometer südlich des Polarkreises auf der „Eisinsel“. Ein „Heimaturlaub“ führte in wieder in die Oberpfalz. Hier nutzte er die Zeit und nahm mit seinem Sohn am 4-tätgien Tischtenniscamp in Schnaittenbach teil . Was für eine Geschichte!!
25 Teilnehmer*innen waren für die Organisation wieder eine große Herausforderung. Neben den täglichen Trainingseinheiten müssen ja auch die Unterbringung, Verpflegung und vor allem auch die sinnvolle Nutzung der Freizeit zwischen den Trainingseinheiten geplant werden. Toll, dass in diesem Jahr das Wetter wieder mitgespielt hat. Bei Sonnenschein reisten die Jugendlichen am Samstag an und nach dem „Auspacken“ folgte auch schon die erste Trainingseinheit in der Sporthalle der Mittelschule in Schnaittenbach. Wieder im Sportpark zurück wartete auf die Jugendlichen und Erwachsenen auch schon das vorbereitete Abendessen. Neben dem sportlichen Aspekt, ist es dem Team um Klaus Baierl aber genauso wichtig, dass die Teilnehmer*innen Kameradschaft, respektvollen und fairen sportlichen Umgang miteinander genauso praktizieren, wie soziale Kontakte knüpfen und mit Spaß und Freude ihren Tischtennissport betreiben.
Laszlo Harasztovich (ehem. ungarischer Erst- und Extraligaspieler) ist schon viele Jahren der sportliche Leiter beim Tischtenniscamp. Hier werden die Talente entsprechend ihres Leistungsvermögens im Einzeltraining gezielt gefordert und gefördert. Stärken werden ausgebaut und die Schwächen sukzessive reduziert. Neben Aufschlag- und Rückschlagtechniken, Angriffs- und Konterbällen, werden auch taktische Spielzüge geübt. Ergänzt wird das Ganze mit Übungen zur Verbesserung der Koordination und Beinarbeit. Bei Laszlo konnte jeder, unabhängig vom bereits vorhandenen Niveau für die anstehende Saison 2022/23 viel dazulernen. In den Trainingseinheiten am Vormittag und am Nachmittag kommen aber immer wieder auch Spitzensparringspartner zum Einsatz. Aus unserer Verbandsligamannschaft haben Damir Prstec, Elias Grünwald und Marco Kurs das Training qualitativ hervorragend bereichert. In der trainingsfreien Zeit wurden natürlich auch wieder die Klassiker angeboten. Nachmittage im Naturbad, Besuch und Besteigung des Monte Kaolino gehörten genauso dazu wie der Quiz- und Spielenachmittag am Sonntag. BBQ und Lagefeuerabende rundeten das tolle Angebot für die Jugendlichen und Erwachsenen ab. Einige hatten aber immer noch nicht genug vom Tischtennis und nutzen die freie Zeit um mit den neu gefundenen Freunden individuell zu trainieren, ein Rundlaufturnier zu organisieren, oder einfach mal miteinander zu quatschen. Unser Camp ist einfach der Wahnsinn – irre, wieviel Zeit und Liebe der Klaus da hineinsteckt. Aber der beste Chef ist nur so gut wie sein Team, dass dahinter steht. Zum Leidwesen haben ihm heuer einige langjährige Helfer leider abgesagt. Aber Klaus wäre nicht Klaus, wenn er nicht auch diese Schwierigkeiten für sein Projekt „unser Tischtenniscamp“ gemeistert hätte. Eine große Hilfe waren ihm Marion Schertl und Thomas Reiss, ohne die es gar nicht gegangen wäre. Gott sei Dank sind dann doch noch einige Vereinsmitglieder und der Abteilungsleiter Mark Williams in die Presche gesprungen und haben an unterschiedlichsten Stellen beim Auf- und Abbau, beim Grillen, als Trainingspartner u.v.m. mitgeholfen. Gerne haben auch die Erwachsenen Teilnehmer, Günther, Viktor, Martin und Quirin aktiv in der Organisation mit angepackt.
Am Mittwoch endete das diesjährige Tischtenniscamp traditionell mit dem Abschlussturnier. Bestens organisiert von Thomas Reiss spielte man immer wieder in wechselnden Doppelformationen das Turnier aus. Auch hier stand der Spaß im Vordergrund. Bei der anschließenden Siegerehrung ging ohnehin keiner leer aus. Neben dem Camp Trikot gab es für alle wieder schöne Sachpreise. Alle wollen im nächsten Jahr gerne wieder teilnehmen. Markus Meckl war total begeistert, was Klaus Baierl und Co. in Schnaittenbach in Sachen Tischtennis auf die Beine stellen. Er kann sich gut vorstellen, dass er auch im nächsten Jahr zur Jubiläumsausgabe (10) mit seinen Söhnen aus Island anreist.
Klaus Baierl hat sich bei allen Helfern und Teilnehmern herzlich bedankt. Es gilt aber auch Dank zu sagen an die Stadt Schnaittenbach für die kostenfreie Nutzung der Sporthalle in der Mittelschule, unseren Hauptverein TuS Schnaittenbach für die großzügige Überlassung des Außenbereichs und der Nutzung der Sportgaststätte, Sauna und Kegelbahn. Last but not least – gilt unser Dank allen treuen und heuer neu dazugekommenen Sponsoren. Nur Dank der großzügigen finanziellen Unterstützung ist es auch machbar unser Tischtenniscamp in diesem Rahmen Jahr für Jahr zu organisieren.

Bild: Abschlussfoto in der Sporthalle der Mittelschule